Ich liebe Plan B

Shownotes

Diese Folge ist eine kleine Zeitreise -- und ein Liebesbrief an Plan B.\

Ich habe sie vor zwei Jahren aufgenommen (damals wollte ich ursprünglich mit dem Podcast starten), mit Cornelia Dankl, CSR-Beauftragte der Bonus Vorsorgekasse, die einer dieser Menschen ist, bei denen man automatisch lächelt, einfach, weil sie so eine gute Energie haben.

Wir reden über Pannen, Bühnenmomente ohne Plan, und wie man selbst dann gelassen bleibt, wenn man nicht die leiseste Ahnung hat, was man gleich sagen wird.

Ihre Haltung ist einfach ansteckend gelassen und ehrlich:

Ich liebe Plan B. Erst wenn was schiefgeht, wird's so richtig interessant

**\ **

Genau das ist auch die Essenz dieser Folge:\ Das Leben wird nicht spannend, wenn alles glatt läuft, sondern wenn wir lernen, die Umwege zu feiern.

Inspiriert vom neuen Taylor-Swift-Album, das genauso leicht und voll von happy vibes ist, habe ich diese Aufnahme wieder ausgegraben.\ Weil sie mich daran erinnert hat, dass wir das Leben manchmal einfach laufen lassen sollten -- auch, wenn's nicht in die geplante Richtung geht. 💚

🎧 Jetzt reinhören -- und vielleicht deinen eigenen Plan B ein bisschen mehr lieben.

Über diesen Podcast:

Martina & Menschen ist der Podcast für alle, die echte Gespräche, Inspiration und authentische Geschichten lieben. Ehrlich, umperfekt - einfach aus dem Leben.

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Keywords: Plan B, Gelassenheit, Lebensfreude, Mindset, Leichtigkeit, Humor, Taylor Swift, Improvisation, Podcast, Inspiration

Transkript anzeigen

00:00:04: Willkommen zu Martina und Menschen, dem Podcast für alle, die echte Gespräche wollen statt Smalltalk.

00:00:10: Ich bin Martina Draper Fotografin und durch meinen Beruf begegne ich vielen spannenden Menschen.

00:00:15: Hier spreche ich mit ihnen aber nicht über perfekte Bilder,

00:00:18: sondern über das, was sie wirklich bewegt.

00:00:20: Geschichten, die du

00:00:21: sonst nirgends hörst.

00:00:25: Ich sitze heute im Park in Schoenbrunn mit der Lieben Cornelia Dankel.

00:00:30: die CSR beauftragte der Bonusvorsorge Kassel ist und außerdem auch noch Opfer des CSR-Sirkel, wo es Vorrangigungs-Thema-Nachhaltigkeit geht und Opfer des HR-Sirkels, wo das Thema eigentlich um den Ressourcen betrifft.

00:00:47: Und ich kenne die Cornelia, ich glaube seit dem Jahr zwei tausend acht neun irgendwann und wir arbeiten in regelmäßigen, unregelmäßigen Abständen zusammen.

00:01:01: oft fotografischer Ebene.

00:01:03: Und was ich so an der Cornelia schätze, und das wird jetzt gleich meine erste Frage, weil du bist einer von nur zwei Menschen, die ich kenne, die so ein Sonnenschein sind.

00:01:16: Also wenn es, ich kann so schlecht drauf sein, wie ich will, den miesesten Tag haben, den es überhaupt nur irgendwie gibt, aber wenn ich dich sehe, kann ich gar nicht anders als und dann geht es mir um zehn Stufen besser.

00:01:32: Wie machst du das bitte?

00:01:34: Wie gibt es das?

00:01:36: Das bin ich jetzt aber besonders sympathisch.

00:01:39: Das habe mich noch nie jemand anmoderiert.

00:01:43: Das ist eine gute Frage.

00:01:45: Ich glaube, ich habe ein bisschen die Genetik von meiner Mutter mitbekommen.

00:01:49: Die ist auch so eine Stee-Auf-Frau.

00:01:51: Und die hat schon zu mir, als ich noch ein kleines Baby war, immer gesagt, ich bin eher Sönile.

00:01:57: Ich komme aus Vorarlberg, das muss ich jetzt vielleicht übersetzen.

00:02:00: Das nennt sich die kleine Sonne.

00:02:02: Also ich ehrlicherweise habe das Gott sei Dank in mir und muss jetzt nichts dazu tun.

00:02:10: Es kann jetzt kein Lebensrezept für diese Welt mitgeben, aber ich freue mich, wenn es dir doch nicht besser geht.

00:02:19: Ja, weil es ist wirklich so und dann hast du auch etwas, weil das bemerke ich ja eben bei all diesen Circles, wenn du die Menschen empfängst, du gibst wirklich jedem das Gefühl, dass er herzlich willkommen ist.

00:02:32: und ich kann mir nicht vorstellen, also ich meine, da muss es doch auch Menschen geben, wo du die dir jetzt nicht so

00:02:38: zu Gesicht

00:02:40: stehen.

00:02:40: Aber wie schaffst du das trotzdem?

00:02:43: Weil du bist so authentisch, das kommt jetzt überhaupt nicht fake rüber.

00:02:48: Wie schaffst du das, wirklich jeden einfach willkommen zu heißen oder jeden so anzunehmen, wie er ist?

00:02:54: Weil das Gefühl vermittelst du zu einhundert Prozent und zu einhundert Prozent authentisch und das können, ich kenne niemanden, der das gar nicht so tut.

00:03:05: Ich glaube, das hängt hauptsächlich daran, dass der speziell auch beim CSR, glaube ich, auch beim HR so klingt.

00:03:10: Da kommen so viele nette Menschen, die etwas bewegen wollen.

00:03:14: Also vielleicht sollte ich das noch ergänzen, da ziehe ich es ja so, da geht es wie du es schon gesagt hast, um das Thema Nachhaltigkeit, aber im Business-Kontext.

00:03:21: Das heißt, es sind alles Menschen, die zu unseren Veranstaltungen kommen, die wirklich etwas bewegen wollen, die in ihrem Unternehmen, die Themen sind ja sehr breitfächig bei uns, da geht es vom Fischreibern-Nachhaltigkeitsbericht bis hin zu... kann ich irgendwie Energie sparen?

00:03:37: oder wie kann ich die Mitarbeiter mehr motivieren, öffentlich anzureisen und mit dem Fahrrad zu kommen und eben das Auto zu Hause zu stehen zu lassen.

00:03:44: Die Themenfältigkeit ist ja ganz breit und das sind alles so tolle Menschen.

00:03:49: und auch schon in der Vorbereitung sagen wir immer in diesem Format können wir auch alles ausprobieren, weil die Leute so entspannt und lässig sind und deshalb freue ich mich wirklich über jeden der da kommt und mit uns etwas gestalten will.

00:04:03: Was nicht so ganz authentisch ist, ich schaffe es leider nicht mehr, alle Namen und alle Gesichter zu merken, aber ich bin ja mit allen per du.

00:04:10: Das heißt, jetzt kommen dann die Leute und sagen, hallo Cornelia und ich denk mal, ui, die kenn ich.

00:04:18: und habe keine Ahnung, wer gerade vor mir steht.

00:04:20: Und dann muss ich natürlich mit ein bisschen charmanten Vorgehensweise mir überlegen, in welches ich jetzt die Person tun muss.

00:04:26: Und dann vielleicht, deshalb haben wir auch immer Namenskärtchen nicht, nur fürs Netzwerken untereinander, sondern neuerlicherweise auch für mich, um zu sehen, wer jetzt gerade vor mir steht.

00:04:36: Aber es ist eine wirklich nette Community.

00:04:39: Also nein, ich muss mich nicht vorstellen, weil ich mich wirklich

00:04:42: freue.

00:04:42: Es ist auch leicht.

00:04:45: Ja, okay, weil das macht auch Sinn.

00:04:47: Den Eindruck habe ich auch, dass lauter wirklich nette Menschen immer sind bei euren Circles, wenn ich dabei bin.

00:04:53: Und weil du jetzt gesagt hast, du musst dich charmant dann so schauen, wo du die Person hintunst, das bringt mich gleich zum nächsten.

00:05:00: Weil du moderierst ja wirklich alle Themen.

00:05:04: Und ich kann mich auch an Situationen erinnern, wo du gesagt hast, ich habe nicht gewusst, dass ich heute moderieren soll und dass du dann ... Und du sagst, du hast keine Ahnung von dem Thema und du machst das aber trotzdem und es fällt nicht auf.

00:05:18: Und ich kann mich noch in eine andere Anekdote erinnern, wo du bei einer politischen Veranstaltung warst.

00:05:23: und da auch irgendwie dann etwas sagen solltest und referieren solltest und gar keine Ahnung hattest.

00:05:28: und wie schaffst du das dann nicht in Panik zu verfallen und das dann einfach so rüber zu bringen, dass das kein Mensch merkt, dass du jetzt irgendwie total überrascht bist, dass du jetzt was sagen musst oder moderieren musst oder einen Vortrag halten musst.

00:05:44: Ja, ehrlicherweise mich selber, ich finde es ja meistens lustig, aber meine Komodoratorinnen, die finden es dann oft nicht so lustig, weil mir es dann auch schon passiert ist, dass ich zufällig einmal vorbereitet war, was ich in den seltensten Fällen bin und dann habe ich sogar die Moderationskarten in der Handtasche vergessen und fang an zu moderieren.

00:06:04: und denk mal währenddessen.

00:06:06: Oh, ich habe keine Ahnung, wie die Leute heißen, die am Podium sind und die Moderationskarten sind in der Handtasche.

00:06:12: Auch das kann ja mit mir passieren.

00:06:14: Und auch da muss ich dann halt irgendwie mich so ums Ich moderieren, dass es jetzt nicht dramatisch auffällt.

00:06:22: Und ehrlicherweise hilft mir, glaube ich, da auch oft mein Humor, dass ich mir das, was du erwähnt hast, wo ich da politisch aufs Podium gebeten worden bin, ohne dass ich davon gewusst habe.

00:06:35: Da habe ich mir auf dem Weg zum Mikrofon in mich hineingelacht und mir gedacht, jetzt bin ich aber gespannt, was ich da, wenn ich da vorne beim Mikrofon, das sind jetzt noch fünf Meter.

00:06:45: Was ich da wohl sagen werde, ich freue mich schon, was da aus meinem Mund rauskommt.

00:06:51: Weil ich es dann wirklich nicht weiß.

00:06:56: Ja, die Rosweter Reisinger, die Herausgeberin von der Lebensart-Businessart hat gemeint, da hilft mir oft mein Sing-Sang von meinem Vorarlberger Akzent.

00:07:07: Egal was ich sage, irgendwie sympathisch.

00:07:13: Ehrlicherweise.

00:07:14: Das ist ja auch schon ein bisschen ein Kredon vom CSR Sörckl.

00:07:19: Wir wollen nicht perfekt sein, weil die Welt gaukelt uns immer vor, dass alles so perfekt sein muss.

00:07:25: Und genau das macht uns so unauthentisch und unmenschlich.

00:07:29: Und ich glaube, das lieben genau die Leute beim CSR Sörckl, dass es eben nicht so... Super professionell ist, sondern dass jedes Hoppel einfach entschlecht ist und dass es in Wirklichkeit ist, wirklich egal.

00:07:41: Wir haben so große Themen auf dieser Welt, das ist wirklich hohes, ob ich einen Plätzchen sage oder kein Plätzchen sage.

00:07:46: Und ich sage immer, Hauptsache, das Foto von der Martina passt dann.

00:07:51: Das ist das Wichtigste, damit das bleibt.

00:07:53: Alles andere ist jetzt vergessen.

00:07:58: Das finde ich ein interessantes Thema, das du ansprichst, mit dem das nicht alles perfekt sein muss, weil es wirklich wichtigere Themen gibt.

00:08:06: Das nehme ich nämlich wahr.

00:08:08: Das ist halt so erfrischend bei euren Veranstaltungen, obwohl ich es überhaupt nicht jetzt irgendwie hoppelarmäßig finde, weil es klappt ja eh immer alles.

00:08:16: und deshalb glaube ich auch, dass man sich oft viel zu viele Gedanken macht bei Veranstaltungen, was nicht alles schiefgehen könnte oder wenn da jetzt irgendwo mal was klirrt oder so, dass das eine Katastrophe ist, aber es merkt ja eigentlich kein Mensch, sage ich jetzt mal, dass wir das überhaupt alles einfach ein bisschen lockerer sehen könnten.

00:08:38: weil eben es gibt genug, warum man sich Sorgen machen muss, aber nicht jetzt, ob ja eben wie du sagst, ob die Alter-Moderationskarten vergessen wurden oder nicht.

00:08:46: Das ist ja eigentlich wirklich egal.

00:08:48: Das finde ich interessant.

00:08:50: Es ist jetzt für mich so ein kleiner Nachdenk, weil es so ein Nachdenk anstoßt.

00:08:54: Aber gibt es so etwas, also Situationen, wo du dann wirklich innerlich kurz einmal sprachlos bist oder die dich irgendwie panisch werden lassen?

00:09:03: Oder weil ich habe auch das Gefühl, selbst wenn du mir erzählst, was nicht alles Furchtbares passiert ist, erzählst du das immer so, als wäre

00:09:10: es eigentlich eine

00:09:11: wunderbare Sache.

00:09:14: Es fällt mir jetzt gerade spontan nichts ein.

00:09:16: Es wird sicher gegeben und hat sicher auch schon öfters gegeben.

00:09:20: Aber ich bin vielleicht ein bisschen masochistisch veranlagt.

00:09:23: Ich mag diese Plan B-Situationen, weil mich das fordert.

00:09:28: Auch wenn wir dann, wenn ich für die Bonus schon Veranstaltungen organisiert habe und mal die Location drei Tage vorher mitteilt, wo schon alles ausgeschickt worden ist, dass sie übersehen haben, dass sie eine Doppelbuchung haben und ich muss dann für drehundert Leute irgendein Plan B machen.

00:09:43: Das finde ich irgendwie echt immer amüsant und das fängt mich dann an zu fordern und dann fängt es mal an Spaß zu machen.

00:09:51: Also diese lang geplanten Dinge, ich weiß nicht warum.

00:09:55: Ich bin auch ein totaler Gegner von Powerpointfolie.

00:09:57: Das ist alles so, eh so wie sie alle machen und wenn es dann ein bisschen menschlich wird, dann bin es ich.

00:10:05: Also das ist komisch, gell?

00:10:08: Also das heißt man kann eigentlich sagen, du bist schon immer authentisch oder hast du manchmal das Gefühl, du müsstest dich... oder bist du wirklich immer so, wie du jetzt gerade bist?

00:10:21: Klar gibt es auch Situationen, wo ich merke, dass ich nicht bin.

00:10:24: Also wenn es sehr formell wird, ich habe ja den der Bonusvorsorgekasse, das ist dann eher so im Finanzbereich, das ist dann natürlich schon manchmal sehr formell, dann merke ich, das kann ich natürlich auch, eh klar, muss ich ja auch.

00:10:41: Aber wenn es ein bisschen lustiger und ein bisschen entspannter ist, dann bin es mehr ich.

00:10:45: Aber natürlich haben wir in der Finanzbranche schon den Anspruch, Dinge perfekt zu machen und richtig zu machen.

00:10:53: Und natürlich, wenn dort ein Event organisiert wird, ist natürlich auch einiges kostet und auch viel Vorbereitung mit sich bringt.

00:11:00: Natürlich haben wir auch da den Anspruch, dass es gut ist.

00:11:03: Und das ist vielleicht auch der Unterschied.

00:11:06: Das diskutiere ich oft mit den Bedienerkernspaumern, die unsere Surkles oft auch mit moderiert oder hauptsächlich moderiert.

00:11:14: Die macht es ja hauptberuflich.

00:11:16: Da musst du schon einen anderen Anspruch haben, als wie jemand, wo ich, die immer v.a.

00:11:20: einfach Opfrau ist und das ehrenamtlich macht.

00:11:24: Wenn ich erhoperl, ich kriege kein Geld dafür, da ist ja keiner Arbeitgeber.

00:11:29: Auftraggeber, der dann sagt, das haben sie jetzt aber ganz schlecht gemacht und jetzt streichen wir ihnen ihren Honor ab.

00:11:35: Bei mir ist es ja mehr oder weniger egal.

00:11:39: Wenn es jemand professionell macht und eigentlich die eine Moderation dann hoffentlich viele Moderationen bringt, dann sind die Hopperlers vielleicht weniger.

00:11:48: Ideal, weil ja nicht alle Auftraggeber das dann so entspannt sind, wenn die Moderatorin die Moderationskarten in der Handtasche vergisst.

00:11:59: Aber schön wäre es eigentlich, wenn wir das alles ein bisschen lockerer sehen könnten.

00:12:04: Weil es macht ja dann auch Spaß.

00:12:06: Das macht ja den Charme dann aus, finde ich.

00:12:08: Und das ist ja das, was dich so ausmacht, diese Authentizität und eben dieses... Ich hab das Gefühl, du nimmst dich selber manchmal gar nicht so ernst

00:12:18: eigentlich.

00:12:20: Und du hast ja einen Sohn.

00:12:22: Und was würdest du sagen, würdest du ihm gern weitergeben?

00:12:27: Was ist dir wichtig?

00:12:29: dass er so quasi, welche Werte sind dir wichtig?

00:12:32: oder möchtest du ihm gerne weitergeben oder hast ihn weitergegeben, er ist ja eigentlich jetzt schon auch erwachsen, wo ich mir denke, wahnsinn, weil ich kann mich noch erinnern, wie wir ihn vom Kindergarten abkühlt haben, aber was wären so die Werte, die du gerne weitergeben möchtest an ihn?

00:12:51: Ja, da ist inzwischen wirklich schon achtzehn, da siehst du, wie lang wir uns schon kennen, weil du ihn schon als Baby gekannt hast.

00:12:58: Santa Maria, die Zeit geht ins Land, was ich ihm gerne vermitteln möchte.

00:13:03: Das ist wirklich dieser positive Zugang zum Leben.

00:13:06: Das ist ehrlicherweise manchmal gar nicht so leicht, weil dieser Stress auch in der Schule, da besucht jetzt die Vienna Business School und kommt jetzt heuer sogar schon zu Matura.

00:13:18: Die haben schon einen ziemlichen Druck, die geht's.

00:13:21: Und nämlich nicht nur schulisch, sondern mit diesen Social-Media.

00:13:24: Es geht's ja auch inzwischen immer um, wie schaue ich aus, wie performe ich, was bin ich sonst irgendwie sonst noch für so ein cooler Typ, was ja alles eh okay und gut ist und eine gewisse Leistung finde ich halt eh auch zum Leben dazu.

00:13:38: Aber ein bisschen runter vom Gast zu geben, auch nicht mehr zu sagen,

00:13:42: na ja, ehrlich,

00:13:43: was passiert's?

00:13:46: Dieser Druck, der so auf allen lastet, dem würde ich ihm wirklich gerne ein bisschen nehmen und ein bisschen diesen positiven Zugang zu allen, weil es kommt dann eh vor, wie wird jetzt diese Matura-Klasse und wie werde ich die Matura machen und dann sage ich, ja, ehrlich, und was passiert, wenn du einen Fetzen schreibst, passiert genau nichts.

00:14:08: Also,

00:14:10: ist natürlich nicht das Ziel, aber ... einen Schritt immer zurückgeben, wenn sie sich selber diesen Druck machen.

00:14:16: Das finde ich schon einmal grundsätzlich wichtig und der Rest ehrlicherweise macht jetzt mit seinen achtzehn Escher

00:14:23: selber.

00:14:25: Also ich habe mich ja bei einem der Circles, da warst du eher auch mit dabei, fällt mir gerade ein, wo ich mit allen anwesend den Geburtstag des achtzehnjährigen Sohnes gefeiert habe, weil ich mich damit ein bisschen... aus der Verantwortung gefühlt habe und das war ein gutes Gefühl, dass der jetzt seinen eigenen

00:14:45: Weg geht.

00:14:47: Das finde ich schön.

00:14:49: Und eine abschließende Frage habe ich noch, weil du jetzt so an die Zukunft denkst oder was siehst du positiv oder welche, welche, wo siehst du positive Veränderungen?

00:15:01: oder wo siehst du, also negatives gibt es eh genug, aber was macht dir Hoffnung allgemein?

00:15:11: Ich sehe es grundsätzlich ganz positiv, aber das hat auch damit zu tun, dass ich sie seit dem Tag des Ausbruches des Ukrainekriegs begonnen habe, keine Nachrichten mehr zu schauen.

00:15:21: Ich lese auch in der Zeitung nur noch den Kulturteil und all die Dinge, um Löser Sudoku oder all diese Dinge, die irgendwas Positives verbreiten und lasse diese wahnsinnige Politik aus dem Vorfeld.

00:15:33: Das zieht uns alle runter.

00:15:34: Wir können es eh nicht ändern.

00:15:37: Das mag jetzt schon für manchen Komischklingen.

00:15:40: Aber mir persönlich tut es gut und sehe viele positive Veränderungen.

00:15:46: Es kommen jetzt speziell natürlich in Europa viele regulatorische Dinge auf uns zu, aber natürlich alle mit dem Sinn, dass sich im Bereich der Nachhaltigkeit wirklich etwas ändert.

00:15:56: Es kommt die künstliche Intelligenz, die mag schon ein bisschen spooky sein, aber die hat auch viele sicherlich positive Aspekte, die uns weiterbringen.

00:16:07: Wenn ich die Jugend ahne, schauen natürlich auch nicht alle immer.

00:16:09: dieses schwarz-weiß-denken gibt es eh nicht, aber es schimpfen viele über die Klimakleber, aber dazu kann man stehen, wenn man will, die Aktion an sich, dass sie sich für die Themen einsetzen, die finde ich schon grundsätzlich super, dass das Internet-Blunzenwurst ist, wie die Welt einmal weitergeht.

00:16:27: Gestern habe ich ein Artikel gelesen, dass es jetzt medizinische Fortschritte gibt, dass wir zuhundertfünfzig Jahre alt werden können und davon aber jahrzehntel super gesund und super lässig und und fröhlich, ehrlich.

00:16:40: Ich hoffe, ich erlebe es zumindest noch, dass ich hundertdreißig werde.

00:16:43: Gesund und schön und lässig und fröhlich.

00:16:52: Wieso sollte man dann nicht positiv in die Zukunft schauen?

00:16:56: Also ich glaube, es gibt ganz viele Aspekte, warum man schon gut in die Zukunft schauen kann.

00:17:01: Und dann habe ich so viele nette Menschen um mich.

00:17:05: Da machen wir für mich persönlich überhaupt gar keine Sorgen.

00:17:09: Ich mach mal mit, um dich auch gerne zu sagen.

00:17:11: Du ziehst die einfach an, das ist halt wirklich das gesetzte Anziehung.

00:17:15: Du bist ja so ein Magnet, die kommen einfach alle zu dir.

00:17:19: Und ich muss sagen, ich war heute so müde jetzt und jetzt war ich mit dir in diese halbe Stunde besammelt und kann schon wieder sagen, ich habe einen Grinser im Gesicht und mir geht es schon wieder super gut.

00:17:29: Das ist Danke, kann ich ja

00:17:31: wirklich.

00:17:32: Danke.

00:17:32: Ich sage Danke für das Gespräch und ja.

00:17:36: Freue mich auf unsere nächste gemeinsame Veranstaltung.

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